Allgemeines zu den Namensänderungen

Namenserklärungen

In folgenden Fällen kann der Name mit einer Erklärung bei einem Zivilstandsamt geändert werden:

Ledigname: Wer bei der Heirat den Namen geändert hat, kann jederzeit erklären, dass er/sie wieder den Ledignamen tragen wollen, wenn:

  • Eine Person vor dem 1. Januar 2013 geheiratet und bei der Eheschliessung den Namen geändert hat
  • Eine Ehe rechtskräftig geschieden wird
  • Der andere Ehegatte verstorben ist

Name des Kindes unverheirateter Eltern: Die Eltern können innerhalb eines Jahres seit Beginn der gemeinsamen elterlichen Sorge erklären, dass das Kind den Ledignamen des anderen Elternteils tragen soll.

Namensänderungen

In anderen Fällen ist ein Gesuch um Namensänderung einzureichen. Laut Gesetz muss für jede Namensänderung ein achtenswerter Grund vorliegen und die Gesuchstellenden müssen diesen nachweisen. Nicht jede beantragte Namensänderung kann bewilligt werden.

Folgen einer Namensänderung

Liegt ein rechtskräftiger Entscheid für eine Namensänderung vor, teilen wir ihn dem zuständigen regionalen Zivilstandsamt mit. Dieses trägt den neuen Namen in das elektronische Zivilstandsregister (Infostar) ein. Der Entscheid des Amtes für Gemeinden hat nur Einfluss auf Einträge im Schweizer Personenstandsregister. Namen, die in ausländischen Registern eingetragen sind, müssen von den Behörden dieses Landes geändert werden. Oftmals anerkennen ausländische Behörden die Namensänderungsentscheide der Schweizer Behörden nicht.